Dienstag, 2. Oktober 2012

Oktoberfest

Da kann man nur staunen! Auch in Puerto Rico gibt es ein Oktoberfest. Im Oktober und nicht schon im September wie in München. In der Stadt gibt es auch Dirndl zu kaufen, nur Lederhosen habe ich keine gesehen. Vielleicht eine Marktlücke? Brezn gibt's auch, in allen Geschmacksrichtungen - besonders lecker sind die mit Zimt und Zucker. Man muss allerdings ein wenig umdenken, sonst ist der Schock doch groß! Das Bier ist in Ordnung, die "light"-Version hat nur 4,2 % Alkohol.

Robotic

Meinen Freund hier, habe ich in der Plaza las Americas getroffen, einem Shoppingtempel in San Juan. Immerhin ein Lichtblick, denn so eine Shoppingtour ist doch ermüdenden, wenn man nicht ein wenig Spaß haben kann. Größtenteils sind dieselben Waren zu bekommen wie in Deutschland, egal ob das Geschäft Sears, Macys oder JCPenny heißt. Die üblichen Modelabel waren vertreten. Die Preise unterscheiden sich auch nicht sonderlich. Witzig, dass an jeder Ecke für T-Mobile geworben wird. Häufig waren auch Auto-Stände, an denen man den Wagen anfassen konnte, Kia, Fiat usw. Alles andere aber übertrafen die Stände für Kleinkinder und werdenden Mütter.

Freitag, 28. September 2012

Rufe der Nacht

In der Nacht rufen sie laut, sehr laut. Coo-quii - Coo-quii!!! Das ist der Gesang der Coquis, winzige Frösche etwa so lang wie ein Daumenglied. Gesehen habe ich dieses Nationaltier Puerto Ricos allerdings noch nicht. Dabei müssen hier im Garten gut ein Dutzend sitzen, die mit ihren Rufen anderes Getier locker übertönen. Besonders nach Regen sind sie kommunikationsfreudig. "Coo" schreit das Männchen, "Coo" - "ich bin hier, das ist mein Gebiet". Die anderen männlichen Coquis antworten dann - auch mit "Coo" oder zumindest etwas ähnliches - möglichst noch lauter als der Konkurrent.
Das kann man damit vergleichen, wenn Männer an der Ampel ihen Motor aufheulen lassen, um zu zeigen, dass sie den stärkeren Wagen haben.
Der zweite Teil des Rufs richtet sich an die Damen in der Umgebung: "Quii" - "Hier bin ich, kommt her, ich hab's drauf" - die Konkurrenten wollen da nicht zurückstehen, die schreien auch "Quii" - lauter, wenn es geht. Nach eine Weile gibt der Unterlegene kleinbei und zieht ab. Kleine Unterschiede in den Rufen gibt es, weil insgesamt 16 verschieden Arten hier auf der Insel leben. 
Die kurze Aufnahme habe ich nach einem Regenguss in der Nacht gemacht.

Donnerstag, 27. September 2012

Christmas Time

Tropischer Schauer

Ab und an schüttet es auch, "chubasco" oder "aguacero" wie es hier auf Spanisch heißt. Ausgerechnet, als wir aus der Shopping Mall kamen. Hier wird schon die Weihnachtszeit eingeläutet, schwer vorstellbar bei über 32 Grad im Schatten.

Mittwoch, 26. September 2012

Karikatur

Ein netter Mann hat mich in Old San Juan gezeichnet - erst wollte er ein paar Dollar, dann hat er mir die Karikatur geschenkt!

Old San Juan

Old San Juan habe ich bisher immer tagsüber besucht, so auch diesmal. Allerdings drohten am Himmel tropische Regenwolken - und am Nachmittag schüttete es auch. Mein kleiner Bummel war aber ok. Obwohl keine Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, war doch sehr viel los und viele Läden hatten geöffnet. Das habe ich schon anders erlebt. In der Calle Cristo, die hier zu sehen ist, habe ich in einem schönen Laden die Gewürze gefunden, die ich für das Alu Gobi brauche, das ich morgen kochen möchte. Nur Panch Foron gab es nicht. Die Besitzerin war super freundlich und befragte auch das Internet. Ohne Erfolg. Meine Aussprache war wohl zu verwirrend. Die Fünf-Gewürze-Mischung besteht aus ungemahlenen Gewürzen: etwa zu gleichen Teilen Bockshornkleesamen, Schwarze Senfsamen, Kreuzkümmel, Fenchelsamen und Schwarzkümmelsamen. Nun werde ich als Ersatz Curry-Pulver nehmen.