Donnerstag, 7. Mai 2015
Frankfurter Grie Soß
Frankfurter Grie Soß ist ein sensationelles Frühlingsgericht, in das ich mich reinwerfen könnte. Es gibt die Variante mit Tafelspitz, aber am liebsten esse ich die Grüne Soße mit hart gekochten Eiern und Pellkartoffeln. Natürlich passt Apfelwein dazu, es ist ja ein Gericht aus Frankfurt.
Der Überlieferung nach gehören sieben Kräuter in eine Grie Soß: Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel, Pimpinelle. Manchmal werden auch noch Zitronenmelisse und Dill dazu genommen, was in Frankfurt leidenschaftlich diskutiert wird. Auch Estragon, Liebstöckel, Basilikum und andere Kräuter werden verwendet - das mag auch lecker sein, ist dann aber keine Frankfurter Grüne Soße mehr!
Montag, 29. September 2014
Sundefjord in Norwegen
Abendlicht auf dem Sundefjord in Norwegen auf dem Weg zur Angelhütte in Sæbø. Der Fang war in diesem Jahr eher bescheiden, doch es reichte um satt zu werden.
Labels:
Fotografie,
Norwegen
Standort: München, Bayern, Deutschland
Ørsta, Norwegen
Mittwoch, 14. Mai 2014
Gedichte von Kaspar Kögler
Der Maler und Zeichner Kaspar Kögler war nicht nur ein talentierter bildender Künstler, der im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wiesbaden hoch angesehen war. Der "Westerwälder Bauernbursche", wie er sich selbst gerne charakterisierte, hatte auch ein Gespür für Lyrik. Das zeigt ein schmales Heftchen, dass er selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, möglicherweise auch nach dem Ersten Weltkrieg, herausgebracht hat. Es ist schlicht mit "Gedichte" überschrieben, hat 32 Seiten und enthält 16 Gedichte sowie zwei Holzstiche des Künstlers. Auf der Kaspar-Kögler-Seite stelle ich diese Gedichte nach und nach vor. Im Nachlass Köglers, der im Hauptstaatarchiv Wiesbaden (Best. NL 30) aufbewahrt wird, habe ich noch einige Gedichte mehr entdeckt, die ich an derselben Stelle veröffentlichen werde.
Kögler schrieb auch Prosatexte, die meisten davon unter Pseudonymen wie Karl Kurzum und anderen. Im Nachlass finden sich autobiographische Texte wie "Meine Reise ins Land der Kunst.", in denen er vom Anfang seiner Karriere berichtet. Weitere Beispiele sollen auf www.kaspar-koegler.de folgen. In einem anderen Archiv habe ich Brief Köglers aus seinen frühen Wiesbadener Jahren entdeckt, die demnächst ebenfalls veröffentlicht werden sollen.
Kögler schrieb auch Prosatexte, die meisten davon unter Pseudonymen wie Karl Kurzum und anderen. Im Nachlass finden sich autobiographische Texte wie "Meine Reise ins Land der Kunst.", in denen er vom Anfang seiner Karriere berichtet. Weitere Beispiele sollen auf www.kaspar-koegler.de folgen. In einem anderen Archiv habe ich Brief Köglers aus seinen frühen Wiesbadener Jahren entdeckt, die demnächst ebenfalls veröffentlicht werden sollen.
Sonntag, 15. September 2013
Kaspar Kögler als Kirchenmaler
Über die frühen Jahre Kaspar Köglers als Künstler wissen wir bisher
nur wenig. Fest steht, dass er 1856 als Bediensteter des jungen Grafen
von Walderdorff, wahrscheinlich war es Adolf Wilderich,
nach München kam. Im selben Jahr wurde er an der Kunstakademie
immatrikuliert. Mit einigen Unterbrechungen studierte Kögler dort bis
September 1861. Dann verließ er München. 1867 tauchte Kögler in der
aufstrebenden Kurstadt Wiesbaden auf, wo er eine Malschule eröffnete und
bald Karriere machte.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Zwischen Wienerwald und Vietnam
Das erste ausländische Restaurant, das ich besucht habe, wenn man einmal den Wienerwald beiseite lässt, war ein italienisches. Sehr lecker! Der Besuch eröffnete mir eine neue Welt jenseits von Wiener Schnitzel und Pfeffersteak. Richtig spannend wurde es jedoch, als die ersten China-Restaurants aufkamen. Süß-sauer und scharf musste es sein!
Mittwoch, 12. Juni 2013
NSU-Prozess mit journalistischem Klicker-di-Klacker
Beim NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Carsten S. sagt aus. Jedes Wort wird von den Journalisten auf der Empore protokolliert. Fast jeder hat inzwischen einen Laptop. Flink hasten ihre Finger über die Tastaturen. So wird die Aussage von Carsten S. mit einem leisen rhythmischen Klappern unterlegt. Schweigt er, verebbt das Klicker-di-Klacker - pianissimo. Schluchzt er, braust es auf - fortissimo. Manchmal raunt das Publikum. Das Geräusch der Tasten entwickelt ein eigenes Leben.
Sonntag, 9. Juni 2013
Bleistiftzeichnung Köglers von 1860
“Bist du wieder da?”
Für meine Kögler-Sammlung habe ich in München auf einem Antiquariatstag eine Bleistiftzeichnung erworben. Ein riesen Zufall. Ich habe einfach mal rumgefragt, ob es was von Kaspar Kögler gibt. Und ein Aussteller hatte tatsächlich etwas anzubieten, allerdings hatte der Antiquar das Blatt nicht dabei. Er schickte es mir später zu. Es stammt laut Verkäufer aus einem Skizzenbuch, er habe jedoch nur dieses Blatt erworben. Er versuchte erfolglos, mir weitere Blätter zu besorgen. Schade! Das Blatt habe ich eingescannt und auf meiner Seite Kaspar-Kögler.de eingestellt.
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