Der Maler und Zeichner Kaspar Kögler war nicht nur ein talentierter bildender Künstler, der im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wiesbaden hoch angesehen war. Der "Westerwälder Bauernbursche", wie er sich selbst gerne charakterisierte, hatte auch ein Gespür für Lyrik. Das zeigt ein schmales Heftchen, dass er selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, möglicherweise auch nach dem Ersten Weltkrieg, herausgebracht hat. Es ist schlicht mit "Gedichte" überschrieben, hat 32 Seiten und enthält 16 Gedichte sowie zwei Holzstiche des Künstlers. Auf der Kaspar-Kögler-Seite stelle ich diese Gedichte nach und nach vor. Im Nachlass Köglers, der im Hauptstaatarchiv Wiesbaden (Best. NL 30) aufbewahrt wird, habe ich noch einige Gedichte mehr entdeckt, die ich an derselben Stelle veröffentlichen werde.
Kögler schrieb auch Prosatexte, die meisten davon unter Pseudonymen wie Karl Kurzum und anderen. Im Nachlass finden sich autobiographische Texte wie "Meine Reise ins Land der Kunst.", in denen er vom Anfang seiner Karriere berichtet. Weitere Beispiele sollen auf www.kaspar-koegler.de folgen. In einem anderen Archiv habe ich Brief Köglers aus seinen frühen Wiesbadener Jahren entdeckt, die demnächst ebenfalls veröffentlicht werden sollen.
Mittwoch, 14. Mai 2014
Sonntag, 15. September 2013
Kaspar Kögler als Kirchenmaler
Über die frühen Jahre Kaspar Köglers als Künstler wissen wir bisher
nur wenig. Fest steht, dass er 1856 als Bediensteter des jungen Grafen
von Walderdorff, wahrscheinlich war es Adolf Wilderich,
nach München kam. Im selben Jahr wurde er an der Kunstakademie
immatrikuliert. Mit einigen Unterbrechungen studierte Kögler dort bis
September 1861. Dann verließ er München. 1867 tauchte Kögler in der
aufstrebenden Kurstadt Wiesbaden auf, wo er eine Malschule eröffnete und
bald Karriere machte.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Zwischen Wienerwald und Vietnam
Das erste ausländische Restaurant, das ich besucht habe, wenn man einmal den Wienerwald beiseite lässt, war ein italienisches. Sehr lecker! Der Besuch eröffnete mir eine neue Welt jenseits von Wiener Schnitzel und Pfeffersteak. Richtig spannend wurde es jedoch, als die ersten China-Restaurants aufkamen. Süß-sauer und scharf musste es sein!
Mittwoch, 12. Juni 2013
NSU-Prozess mit journalistischem Klicker-di-Klacker
Beim NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Carsten S. sagt aus. Jedes Wort wird von den Journalisten auf der Empore protokolliert. Fast jeder hat inzwischen einen Laptop. Flink hasten ihre Finger über die Tastaturen. So wird die Aussage von Carsten S. mit einem leisen rhythmischen Klappern unterlegt. Schweigt er, verebbt das Klicker-di-Klacker - pianissimo. Schluchzt er, braust es auf - fortissimo. Manchmal raunt das Publikum. Das Geräusch der Tasten entwickelt ein eigenes Leben.
Sonntag, 9. Juni 2013
Bleistiftzeichnung Köglers von 1860
“Bist du wieder da?”
Für meine Kögler-Sammlung habe ich in München auf einem Antiquariatstag eine Bleistiftzeichnung erworben. Ein riesen Zufall. Ich habe einfach mal rumgefragt, ob es was von Kaspar Kögler gibt. Und ein Aussteller hatte tatsächlich etwas anzubieten, allerdings hatte der Antiquar das Blatt nicht dabei. Er schickte es mir später zu. Es stammt laut Verkäufer aus einem Skizzenbuch, er habe jedoch nur dieses Blatt erworben. Er versuchte erfolglos, mir weitere Blätter zu besorgen. Schade! Das Blatt habe ich eingescannt und auf meiner Seite Kaspar-Kögler.de eingestellt.Montag, 27. Mai 2013
Lücken im Regal - Verschwundene Lieblingsbücher
Ob es etwas über die Qualität eines Buchs aussagt, wenn es plötzlich verschwunden ist? Ich glaube schon, sonst würden nicht immer wieder Lieblingsbücher Lücken im Regal hinterlassen. Andere Bücher würde man nur zu gerne loswerden. Reine Staubfänger, einfach nicht gut. Aber die bleiben immer da. Die leiht sich keiner aus, die gehen nicht verloren. Die kann man nicht einmal verschenken, weil man sonst sein Gesicht verlieren würde. Über diese Bücher sollte man auch kein Wort verlieren. Zurück zu denen, die verschwunden sind.
Samstag, 25. Mai 2013
Happy Towel Day!!
Zu Ehren von Douglas Adams, dem genialen Autor des Hitchhiker's Guide to the Galaxy, trägt man am 25. Mai ein Handtuch mit sich herum. Das sei das ziemlich nützlichste, das ein Weltraumreisender mit sich führen könne.
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