Erstaunlich! Sehr erstaunlich!! Mit meiner Ahnenforschung bin ich ungefähr bis ins 8. Jahrhundert vorgedrungen. Vieles ist nicht wirklich sicher belegt, es geht oft um Wahrscheinlichkeiten, Vermutungen, Hypothesen. Spaß macht es dennoch. Ein ganz neues Bild von meinen Vorfahren habe ich durch einen DNA-Test bei familytreedna erhalten, für den meine gesamte DNA ausgewertet wurde.
Donnerstag, 20. April 2017
Freitag, 30. Oktober 2015
Die Familie Kögler in Molsberg
Molsberg im Westerwald ist ein wunderschönes kleines Dorf, das sich an das Schloss der Grafen von Walderdorff anschmiegt. Hier waren einige meiner Vorfahren zu Hause, zu nennen sind die Familien Kögler, Jung, Witteier, Heinz, Dahm, Neu und Schutt. Für einen Beitrag für die Festschrift "900 Jahre Molsberg" habe ich mich um meine Kögler-Verwandten gekümmert, die sich damals noch Kegeler schrieben. Im Zentrum des Artikels steht der Maler Kaspar Kögler. Um seine (und meine) Familie besser kennen zu lernen, habe ich hier drei Generationen Kegeler/Kegler/Kögler zusammengetragen. Der Nachfahrenbericht, den ich auf meiner Kaspar-Kögler-Seite veröffentlicht habe, beginnt bei Friedrich Kegeler und Anna Maria geb. Witteijer, die in Molsberg im Haus im Eck mit ihren sieben Kindern lebten. Zwei Kinder starben in jungen Jahren in Molsberg. Die Ehe der ältesten Tochter ist nicht sicher überliefert, von ihr und ihren beiden jüngsten Schwestern fehlen auch noch die Sterbedaten, ihre Ehen sind belegt. Eine Generation weiter nutze ich Daten von Josef Kögler, einem Verwandten aus Bad Marienberg, der leider schon verstorben ist. Heute leben keine Kögler mehr in Molsberg.
Hier geht es zum Nachfahrenbericht "Die Familie Kögler in Molsberg"
Donnerstag, 7. Mai 2015
Frankfurter Grie Soß
Frankfurter Grie Soß ist ein sensationelles Frühlingsgericht, in das ich mich reinwerfen könnte. Es gibt die Variante mit Tafelspitz, aber am liebsten esse ich die Grüne Soße mit hart gekochten Eiern und Pellkartoffeln. Natürlich passt Apfelwein dazu, es ist ja ein Gericht aus Frankfurt.
Der Überlieferung nach gehören sieben Kräuter in eine Grie Soß: Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel, Pimpinelle. Manchmal werden auch noch Zitronenmelisse und Dill dazu genommen, was in Frankfurt leidenschaftlich diskutiert wird. Auch Estragon, Liebstöckel, Basilikum und andere Kräuter werden verwendet - das mag auch lecker sein, ist dann aber keine Frankfurter Grüne Soße mehr!
Montag, 29. September 2014
Sundefjord in Norwegen
Abendlicht auf dem Sundefjord in Norwegen auf dem Weg zur Angelhütte in Sæbø. Der Fang war in diesem Jahr eher bescheiden, doch es reichte um satt zu werden.
Labels:
Fotografie,
Norwegen
Standort: München, Bayern, Deutschland
Ørsta, Norwegen
Mittwoch, 14. Mai 2014
Gedichte von Kaspar Kögler
Der Maler und Zeichner Kaspar Kögler war nicht nur ein talentierter bildender Künstler, der im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wiesbaden hoch angesehen war. Der "Westerwälder Bauernbursche", wie er sich selbst gerne charakterisierte, hatte auch ein Gespür für Lyrik. Das zeigt ein schmales Heftchen, dass er selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, möglicherweise auch nach dem Ersten Weltkrieg, herausgebracht hat. Es ist schlicht mit "Gedichte" überschrieben, hat 32 Seiten und enthält 16 Gedichte sowie zwei Holzstiche des Künstlers. Auf der Kaspar-Kögler-Seite stelle ich diese Gedichte nach und nach vor. Im Nachlass Köglers, der im Hauptstaatarchiv Wiesbaden (Best. NL 30) aufbewahrt wird, habe ich noch einige Gedichte mehr entdeckt, die ich an derselben Stelle veröffentlichen werde.
Kögler schrieb auch Prosatexte, die meisten davon unter Pseudonymen wie Karl Kurzum und anderen. Im Nachlass finden sich autobiographische Texte wie "Meine Reise ins Land der Kunst.", in denen er vom Anfang seiner Karriere berichtet. Weitere Beispiele sollen auf www.kaspar-koegler.de folgen. In einem anderen Archiv habe ich Brief Köglers aus seinen frühen Wiesbadener Jahren entdeckt, die demnächst ebenfalls veröffentlicht werden sollen.
Kögler schrieb auch Prosatexte, die meisten davon unter Pseudonymen wie Karl Kurzum und anderen. Im Nachlass finden sich autobiographische Texte wie "Meine Reise ins Land der Kunst.", in denen er vom Anfang seiner Karriere berichtet. Weitere Beispiele sollen auf www.kaspar-koegler.de folgen. In einem anderen Archiv habe ich Brief Köglers aus seinen frühen Wiesbadener Jahren entdeckt, die demnächst ebenfalls veröffentlicht werden sollen.
Sonntag, 15. September 2013
Kaspar Kögler als Kirchenmaler
Über die frühen Jahre Kaspar Köglers als Künstler wissen wir bisher
nur wenig. Fest steht, dass er 1856 als Bediensteter des jungen Grafen
von Walderdorff, wahrscheinlich war es Adolf Wilderich,
nach München kam. Im selben Jahr wurde er an der Kunstakademie
immatrikuliert. Mit einigen Unterbrechungen studierte Kögler dort bis
September 1861. Dann verließ er München. 1867 tauchte Kögler in der
aufstrebenden Kurstadt Wiesbaden auf, wo er eine Malschule eröffnete und
bald Karriere machte.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Von seinen Zeitgenossen wissen wir, dass Kögler zwischen 1861 und 1867 sechs Jahre auf Wanderschaft in den deutschsprachigen Alpen war. Er war als wandernder Kirchenmaler in Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein unterwegs. Dafür gibt es einige wenige Belege, die ich auf meiner Seite kaspar-kögler.de vorstelle.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Zwischen Wienerwald und Vietnam
Das erste ausländische Restaurant, das ich besucht habe, wenn man einmal den Wienerwald beiseite lässt, war ein italienisches. Sehr lecker! Der Besuch eröffnete mir eine neue Welt jenseits von Wiener Schnitzel und Pfeffersteak. Richtig spannend wurde es jedoch, als die ersten China-Restaurants aufkamen. Süß-sauer und scharf musste es sein!
Mittwoch, 12. Juni 2013
NSU-Prozess mit journalistischem Klicker-di-Klacker
Beim NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Carsten S. sagt aus. Jedes Wort wird von den Journalisten auf der Empore protokolliert. Fast jeder hat inzwischen einen Laptop. Flink hasten ihre Finger über die Tastaturen. So wird die Aussage von Carsten S. mit einem leisen rhythmischen Klappern unterlegt. Schweigt er, verebbt das Klicker-di-Klacker - pianissimo. Schluchzt er, braust es auf - fortissimo. Manchmal raunt das Publikum. Das Geräusch der Tasten entwickelt ein eigenes Leben.
Sonntag, 9. Juni 2013
Bleistiftzeichnung Köglers von 1860
“Bist du wieder da?”
Für meine Kögler-Sammlung habe ich in München auf einem Antiquariatstag eine Bleistiftzeichnung erworben. Ein riesen Zufall. Ich habe einfach mal rumgefragt, ob es was von Kaspar Kögler gibt. Und ein Aussteller hatte tatsächlich etwas anzubieten, allerdings hatte der Antiquar das Blatt nicht dabei. Er schickte es mir später zu. Es stammt laut Verkäufer aus einem Skizzenbuch, er habe jedoch nur dieses Blatt erworben. Er versuchte erfolglos, mir weitere Blätter zu besorgen. Schade! Das Blatt habe ich eingescannt und auf meiner Seite Kaspar-Kögler.de eingestellt.Montag, 27. Mai 2013
Lücken im Regal - Verschwundene Lieblingsbücher
Ob es etwas über die Qualität eines Buchs aussagt, wenn es plötzlich verschwunden ist? Ich glaube schon, sonst würden nicht immer wieder Lieblingsbücher Lücken im Regal hinterlassen. Andere Bücher würde man nur zu gerne loswerden. Reine Staubfänger, einfach nicht gut. Aber die bleiben immer da. Die leiht sich keiner aus, die gehen nicht verloren. Die kann man nicht einmal verschenken, weil man sonst sein Gesicht verlieren würde. Über diese Bücher sollte man auch kein Wort verlieren. Zurück zu denen, die verschwunden sind.
Samstag, 25. Mai 2013
Happy Towel Day!!
Zu Ehren von Douglas Adams, dem genialen Autor des Hitchhiker's Guide to the Galaxy, trägt man am 25. Mai ein Handtuch mit sich herum. Das sei das ziemlich nützlichste, das ein Weltraumreisender mit sich führen könne.Mittwoch, 13. März 2013
Die stärksten Biere der Welt
Für einen Artikel habe ich die stärksten Biere der Welt recherchiert. Es ist unglaublich, was sich da in den letzten Jahren getan hat. Vom Starkbier über das Likörbier weiter zum Schnapsbier war es offenbar nur ein kurzer Weg. Es fällt mir allerdings schwer, mir auch nur vorzustellen, wie zum Beispiel "Mistery of Beer" mit 70 Volumenprozent Alkohol schmecken soll. Die Preise liegen aber auch bei um die 100 Euro, da überlegt man sich sowieso, ob man noch eine Flasche trinken will.
Sonntag, 3. März 2013
„Halt die Gosch“ oder Huhn mit Spinat
In der Karibik habe ich das indische Gericht "Huhn mit Spinat" gekocht. Es kam bei meinen Verwandten ziemlich gut an. Ich esse dieses Gericht nicht nur sehr gerne, es lässt sich auch einfach zubereiten. Außerdem waren in der Karibik fast alle Gewürze zu bekommen – bis auf Bockshornklee und den kann man auch mal weglassen.
Den Namen des Gerichts hatte ich leider falsch in Erinnerung: "Palak Gosht" nannte ich es. Allerdings heißt "Gosht" auf Hindi "Lamm". Das ist auch ein sehr leckeres Gericht, nur eben mit Lamm. Richtig wäre "Palak Murgh" gewesen, Palak=Spinat, Murgh=Huhn. Aber egal, aus Palak Gosht wurde – ich weiß nicht wie – "Halt die Gosch", auf hessisch "Halt's Maul". Das war natürlich nicht so gemeint. Der Name hat sich seither gehalten und das Gericht kommt auf Puerto Rico nun öfter auf den Tisch.
Den Namen des Gerichts hatte ich leider falsch in Erinnerung: "Palak Gosht" nannte ich es. Allerdings heißt "Gosht" auf Hindi "Lamm". Das ist auch ein sehr leckeres Gericht, nur eben mit Lamm. Richtig wäre "Palak Murgh" gewesen, Palak=Spinat, Murgh=Huhn. Aber egal, aus Palak Gosht wurde – ich weiß nicht wie – "Halt die Gosch", auf hessisch "Halt's Maul". Das war natürlich nicht so gemeint. Der Name hat sich seither gehalten und das Gericht kommt auf Puerto Rico nun öfter auf den Tisch.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Kürbissuppe nach thailändischer Art
Eine meiner Lieblingssuppen ist die Kürbissuppe nach thailändischer Art. Kennengelernt habe ich sie vor ein paar Jahren in Berlin. In Restaurants habe ich sie auch schon öfter gegessen. Sie selbst zuzubereiten macht allerdings deutlich mehr Spaß. Und ich friere immer ein paar Portionen ein, gerade im Winter, nach einem langen Spaziergang, kann man die feurig scharfe Suppe gut zum Aufwärmen gebrauchen.
Freitag, 22. Februar 2013
Neue Seite über Kaspar Kögler
Endlich fertig! Meine neue Seite über Urgroßonkel Kaspar Kögler ist online: www.kaspar-koegler.de. Die Umlautvariante gehört mir auch, nur die Umleitung fehlt noch. Eigentlich wollte ich pünktlich zum 175. Geburtstag am 12. Februar fertig sein, aber das Theme von WordPress machte mir Ärger. Nun denn, nun kann es wachsen!
Donnerstag, 24. Januar 2013
Köstliche Panna cotta
Die Panna cotta – „gekochte Sahne“ - gehört zu den zartesten Versuchungen der norditalienischen Küche. Dieser Nachtisch – einer meiner Favoriten – ist leicht zuzubereiten und bietet eine Fülle von Variationsmöglichkeiten. Denn zur Panna cotta wird immer eine Soße gereicht – mal aus Früchten, mal aus Schokolade oder einfach nur Amaretto – aber immer köstlich.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Sardinen aus der Pfanne
Beim Fischhändler lächelten mich Sardinen an. Ich nahm zwei Hände voll, das ist dann doch eine ganze Menge, mehr als 500 g - genug für zwei Gerichte. Den Salat ließ ich deshalb gleich weg, frisches Baguette reichte als Beilage aus.
Freitag, 2. November 2012
6 Uhr am Morgen in San Juan
Noch immer in San Juan, inzwischen habe ich die dritte Suite bezogen. Das La Concha ist ein wirklich angenehmer Ort, zumal Condor die Kosten übernimmt. Statt Donnerstagmorgen ist aktuelle Ankunftszeit nun Samstagmittag. Ob das klappt? Ich soll auf keinen Fall auschecken - sie wollen wohl das Chaos der letzten beiden Male vermeiden und abwarten, ob wir tatsächlich zum Flughafen fahren. Von der aktuellen, nun nur noch halb so großen Suite, die einem normalen Hotelzimmer entspricht, blicke ich auf den Innenhof mit Pool. Gegenüber sind im Gym bereits Menschen in grellen Trainingsanzügen auf dem Laufband - um 6 Uhr morgens! Nachdem ich gestern die Rückenschmerzen mit Cocktails bekämpft und aufs Abendessen verzichtet habe, zieht es mich nun doch zum Frühstück.

Gestern hatte ich ein Continental Breakfast - frage mich nur, welcher Kontinent?

Mittwoch, 31. Oktober 2012
Byebye Gargl Blaster
Auf diesem wunderbaren Segelboot habe ich drei Wochen gelebt. Nun habe ich die erste Nacht wieder auf festem Boden verbracht - und ich spüre noch immer das sanfte Schaukeln. 30 Fuß ist das Boot lang und bietet ausreichend Platz für vier bis fünf Personen. Allein ist es natürlich deutlich komfortabler. Der Name stammt übrigens aus dem Hitchhicker's Guide to the Galaxy, auf Deutsch Donnergurgler. Die Wirkung eines Pangalaktischen Donnergurglers, es ist ein Cocktail, beschreibt Douglas Adams in seiner fünfbändigen Trilogie so: „als werde einem mit einem riesigen Goldbarren, der in Zitronenscheiben gehüllt ist, das Gehirn aus dem Kopf gedroschen“. Don't Panic!
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